Kernspintomographie / Magnetresonanztomographie (MRT)2018-07-18T18:22:51+00:00
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Kernspintomographie / Magnetresonanztomographie (MRT)
Radiologie Herrsching & Gilching

Radiologie-Herrsching-Untersuchungen

Die Kernspintomographie setzt keine Röntgenstrahlen ein, sondern ein starkes Magnetfeld und Radiowellen. Das Herz des Kernspintomographen bildet ein großer Elektromagnet mit einer röhrenförmigen Öffnung, in der die zu untersuchenden Patienten bequem auf einer fahrbaren Liege Platz finden. In kurzer Zeit lassen sich Schichtaufnahmen jeder Körperregion anfertigen. Ein Computer errechnet aus den digitalen Daten Ansichten der untersuchten Körperregion, die der Radiologe dann befundet.

Das von uns in der Radiologie Herrsching angebotene Untersuchungsspektrum umfasst neben den Standarduntersuchungen unter anderem:

  • Kardio-MRT
  • Mamma-MRT
  • Prostata-MRT
  • Angio-MRT
  • MRT bei Trägern von Herzschrittmachern
  • MRT bei Patienten mit Platzangst

Unsere Praxis verfügt über zwei Hochfeld-MRTs. Das Hochfeld-MRT mit spezieller Auswertestation am Standort in Herrsching ist insbesondere für die genannten Spezialuntersuchungen im Einsatz. Ein weiteres Hochfeld-MRT mit breitem Untersuchungsspektrum steht an unserem Standort in Gilching.

Einsatzgebiete und Vorteile der Kernspintomographie

Besonders gut sind Gehirn und Rückenmark, innere Organe, aber auch Muskeln oder Gelenke zu erkennen. Mittlerweile können sogar Organe, die sich bewegen, etwa das schlagende Herz, auf Bilder gebannt werden.

Wichtige weitere Einsatzgebiete der Kernspintomographie sind die präzise Darstellung von Blutgefäßen, die Früherkennung von Tumoren sowie funktionelle Untersuchungsmethoden der MRT, die Informationen etwa zum Blutfluss in Gefäßverengungen, zur Durchblutung von Geweben oder beispielsweise zum Ansprechen von Erkrankungen auf eine Behandlung liefern.

Der Vorteil der Kernspintomographie liegt darin, dass es sich um ein schonendes, praktisch risikoloses Untersuchungsverfahren handelt. Aufgrund der fehlenden Strahlenbelastung können auch Kinder und Schwangere untersucht werden. Und wenn ein Patient kein jodhaltiges Kontrastmittel vertragen sollte, wie es z. B. in der Computertomographie zum Einsatz kommt, kann der Radiologe oft auf eine Kernspinuntersuchung ausweichen.

Vor der Untersuchung

Vor Beginn der Untersuchung müssen Sie alle metallischen Gegenstände ablegen. Dazu zählen auch Uhren, Hörgeräte sowie Scheck- oder Kreditkarten. Metallteile im Körper wie zum Beispiel fester Zahnersatz, Gelenkprothesen oder Metallplatten nach Operation eines Knochenbruchs stellen in der Regel kein Problem dar. Bitte geben Sie an, wenn Sie evtl. metallhaltige Teile tragen, insbesondere

  • einen Herzschrittmacher
  • eine künstliche Herzklappe
  • eine Insulinpumpe
  • ein Cochlea-Implantat
  • Metallsplitter
  • Tätowierungen
  • Gefäßstützen wie Stents
  • Gefäßclips

Um durch das Magnetfeld ausgelöste Fehlfunktionen zu vermeiden, sind Patienten mit Innenohrprothesen (Cochlea-Implantaten) und älteren, nicht MR-tauglichen Herzschrittmachern von der Untersuchung ausgeschlossen.

In Zusammenarbeit mit unseren spezialisierten Kardiologen führen wir MR-Untersuchungen bei Trägern von MR-tauglichen Herzschrittmachern durch. Hierbei achten wir zu Ihrer Sicherheit auf spezielle, mit den Herstellern der Schrittmacher abgestimmte Untersuchungskonditionen. Ob Ihr Herzschrittmacher für MRT-Untersuchungen zugelassen ist, klären wir gerne gemeinsam mit Ihnen ab.

Während der Untersuchung

Während der Untersuchung liegen Sie auf einer Liege, die sich anfangs langsam in die Öffnung des Geräts, also in Richtung Magnet, bewegt. Sie befinden sich dann ganz oder – etwa bei einer Untersuchung des Kniegelenks – teilweise im Gerät.

An- und abschaltende Magnetfelder erzeugen relativ laute, klopfende Geräusche, die manche Patienten als störend empfinden. Sie erhalten daher Ohrstöpsel oder einen geschlossenen Ohrschutz; häufig können Sie während der Untersuchung auch Musik hören. Die meisten Untersuchungen dauern je nach untersuchter Körperregion und Fragestellung zwischen 15 und 30 Minuten.

Gabe eines Kontrastmittels

Während einer Untersuchung im Kernspintomographen kann es notwendig sein, Ihnen ein spezielles Kontrastmittel zu spritzen. Die Injektion erfolgt in eine Körpervene. Der Zugang wird entsprechend vor der Untersuchung gelegt. Die von uns verwendeten Kontrastmittel im MRT sind ausschließlich makrozyklisch. Sie müssen keine Ablagerungen oder Gewebeschäden befürchten, falls eine Kontrastmittelgabe erforderlich ist.

Wenn das Gerät zu eng erscheinen sollte

Generell können Sie davon ausgehen, dass der Kopf bei der Untersuchung der unteren Körperhälfte außerhalb des Gerätes liegt.

Manche Patienten leiden unter der relativen Enge des Geräts („Platzangst“). Sollte dies für Sie zutreffen, sprechen Sie bitte vorab mit Ihrem behandelnden Arzt oder mit dem Radiologen. Sie müssen sich deswegen keine Sorgen machen, für uns ist das eine alltägliche Situation. Falls Beklemmungen entstehen, können wir Ihnen ein angstlösendes Medikament geben. Danach ist die Untersuchung fast immer möglich. In diesem Fall müssen Sie in Begleitung zur Untersuchung kommen, da Sie nach der Untersuchung wegen des Medikamentes mehrere Stunden kein Fahrzeug mehr fahren dürfen.

Sie haben die Möglichkeit, sich Musik Ihrer Wahl während der Untersuchung über einen Kopfhörer einspielen zu lassen. Zusätzlich haben wir in Herrsching eine hochwertige Raumbeleuchtung, die durch individuell wählbare Farbkompositionen die Untersuchungsatmosphäre angenehm gestalten lässt.

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