Kniegelenk 2018-02-01T09:53:01+00:00
Radiologie-Herrsching

Kniegelenk
Radiologie Herrsching & Gilching

Radiologie-Herrsching-Leistungen-KniegelenkKnieschmerzen, Meniskusschaden oder Gelenkerguss im Knie – in der Radiologie Herrsching untersuchen wir das Kniegelenk mit der strahlenfreien Kernspintomographie, auch Magnetresonanztomographie (MRT) genannt.

Jeden Tag gehen wir mehrere tausend Schritte. Dafür benötigen wir nicht nur unsere Füße, sondern auch das Kniegelenk spielt eine entscheidende Rolle. Denn ohne dieses wäre es uns nicht möglich, unsere Beine zu bewegen.

Unser Kniegelenk ist ein komplexes System und besteht aus einer Vielzahl von Knochen, Bändern und Knorpeln, ohne die wir nicht auskämen. Es ist das größte Gelenk des Körpers und zugleich das komplexeste. Denn es muss uns beim Stehen eine große Stabilität geben und beim Laufen und Springen starke Kräfte abfedern.

Besonders häufig klagen Patienten in der ärztlichen Praxis über Schmerzen im Kniegelenk. Diese können verschiedene Ursachen haben. Zu den Problemzonen des Knies gehört auch der Meniskus.

Meniskusschaden

Schaden nehmen kann der Meniskus durch Unfälle ebenso wie durch Abnutzung. Während bei akuten Verletzungen oft auch ein plötzlicher Schmerz entsteht, werden altersbedingte Meniskusschäden häufig erst spät erkannt. Letztere entwickeln sich oft zu einem chronischen Meniskusschaden.

Menisken sind halbmondförmige Knorpelscheiben. In jedem Kniegelenk finden sich davon zwei – ein Innenmeniskus und ein Außenmeniskus. Der Innenmeniskus ist weit anfälliger für Verletzungen und Risse, da er mit dem inneren Seitenband des Knies verwachsen ist.

Verletzungen des Meniskus sind vielfältig und haben auch vielfältige Bezeichnungen:

  • Meniskusschaden, Meniskusverletzung, Meniskusläsion
  • Meniskuserkrankung, Meniskopathie
  • Meniskusriss, Meniskusruptur

Symptome

Wenn beim Gehen, Laufen, Strecken oder Beugen Knieschmerzen entstehen, kann dies ein Zeichen für einen Meniskusschaden sein. Dabei spricht ein starker, stechender Schmerz für eine akute Verletzung. Bei abnutzungsbedingten Meniskusproblemen entsteht zu Beginn der Erkrankung meist nur bei tatsächlicher Belastung Schmerz. Dieser wird häufig als ein dumpfer Schmerz beschrieben.

Anzeichen für Meniskusschäden sind nicht nur Knieschmerzen. Symptome für einen Meniskusschaden können sein:

  • Knieschmerzen
  • Schwellungen
  • Gelenkerguss (Ansammlung von Flüssigkeit im Gelenk)
  • Beeinträchtigung der Beweglichkeit
  • Beeinträchtigung der Belastungsfähigkeit
  • Gefühlte Instabilität des Kniegelenks
  • Entzündungen im Kniegelenk
Radiologie-Herrsching-Praxis

Gelenkerguss

Der Gelenkerguss kann im Prinzip in jedem Gelenk auftreten. Besonders häufig findet er sich jedoch im Kniegelenk.

Was ist ein Gelenkerguss?

Bei einem Gelenkerguss sammelt sich vermehrt Flüssigkeit in der von der Gelenkkapsel umschlossenen Gelenkhöhle. Die Flüssigkeit kann unterschiedlich zusammengesetzt sein und aus Gelenkflüssigkeit, Blut oder auch Eiter bestehen. Diese Flüssigkeitsansammlung kann zu Schmerzen im Kniegelenk führen.

Ursachen eines Gelenkergusses

Die Ursachen für einen Gelenkerguss können Verletzungen, Fehlbelastungen oder Entzündungen sein.

Auch hier ist zwischen einem akuten und einem chronischen Kniegelenkserguss zu unterscheiden. Auslöser für den akuten Kniegelenkserguss können unter anderem ein Kreuzbandriss, eine verrenkte Kniescheibe oder auch ein Meniskusschaden sein. Der Gelenkerguss ist also mehr ein Symptom als eine eigenständige Krankheit.

Wiederkehrende, chronische Gelenkergüsse entstehen häufig durch Reizungen der Gelenkschleimhaut, die daraufhin vermehrt Gelenkflüssigkeit bildet. Auch übermäßige Belastung durch Sport kann zu Kniegelenksergüssen führen. Im Rahmen von Arthrose oder Rheuma können sich ebenfalls Gelenkergüsse entwickeln.

Untersuchung des Kniegelenks in der Radiologie Herrsching

Die häufigste Untersuchung des Kniegelenks in unserer Radiologie Herrsching & Gilching ist die Kernspintomographie, auch Magnetresonanztomographie (MRT) genannt. Die Kernspintomographie setzt keine Röntgenstrahlen ein, sondern ein starkes Magnetfeld und Radiowellen. Das Herz des Kernspintomographen bildet ein großer Elektromagnet mit einer röhrenförmigen Öffnung. In ihrer Mitte werden die zu untersuchenden Körperpartien auf der fahrbaren Liege platziert. Bereits nach wenigen Minuten Untersuchungszeit liegen dem Radiologen Schichtaufnahmen zur Befundung vor.

Behandlung des Kniegelenks

Entzündliche Gelenkveränderungen bei gereizten Arthrosen und rheumatischen Entzündungen, ein damit verbundener Gelenkerguss sowie die Bakerzyste am Kniegelenk lassen sich erfolgreich mit der Radiosynoviorthese behandeln. Diese sehr bewährte nuklearmedizinische Therapie zählt zu den Spezialisierungen von Dr. Wolf.

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